Lyrische Formen von A bis Z: Dinggedicht?

Frau Paulchen scheint gerade anderweitig beschäftigt zu sein und ich ja eigentlich auch. Doch nun habe ich mich einmal umgeschaut, welche Gedichtform es mit dem Anfangsbuchstaben D geben könnte. Ich bin auf das Dinggedicht gestoßen.

Laut Wikipedia ist ein Dinggedicht eine Gedichtform, in der „ein Gegenstand oder Lebewesen distanziert oder objektiviert erfasst und beschrieben [wird]. Das Gedicht hat den Anspruch, das Ding so auszudrücken, als spräche es über sich selbst. Es soll das Innere und das Wesen des Gegenstandes ausdrücken.“ Als Beispiele angeführt sind „Auf eine Lampe“ von Eduard Mörike und „Der Panther“ von Rainer Maria Rilke.

Ich mache mich dran, noch mehr über das Dinggedicht herauszufinden und ein solches zu schreiben. Am nächsten oder übernächsten Montag wird es hier zu lesen sein, mal sehen, zu welchem Ding.

nach

Schreibende, Schreibinspirierte und -inspirierende, Schreibanleitende, Schreibberatende, schreibt!

Ein Gedanke zu „Lyrische Formen von A bis Z: Dinggedicht?

  1. Anja Kütemeyer

    Ich möchte an dieser Stelle auf den wunderbaren Gedichtband „Dingfest“ von Ernst Jandl hinweisen! Wer ihn noch nicht kennt: unbedingt lesen!

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