Frapalymo-Nov2016-7

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Flarfs im Radio

Eine ehemalige Kursteilnehmerin machte mich vor Kurzem auf diesen Link aufmerksam: Im Deutschlandfunk gab es im Dezember einen Beitrag über Flarfs unter der Überschrift „Dichter 2.0“, der hier zu hören ist. Ein spannender, kurzer Einblick in Möglichkeiten der Dichtung von heute.

Frapalymo 16: blog! privates gestrickt

november
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Das ist ja ein toller Zufall: Ich schreibe, ich bin aus dem Rhythmus und habe eine halbe Stunde Zeit, dann kommt der Impuls, ein Automatengedicht zu schreiben. Also habe ich meinen Blogbeitrag von vorvorgestern eingefügt in den Gedichtautomaten, die passenden Zeilen in richtiger Reihenfolge zusammengestellt (da hatte ich viel Auswahl bei so einem langen Ausgangstext) und schwupps – hier ist mein Gedicht zum Frapalymo-Impuls 16/2012: „erstellt ein automatengedicht“

Schreibt!-Raum 16: Random Hits

Bei Stephan Poromka (Schreiben unter Strom. Experimentieren mit Twitter, Blogs, Facebook & Co. Mannheim, 2012, S.25f) fand ich den Hinweis zu einem Schreibspiel der modernen Art: Plattencover gestalten per Zufallstreffer. Hier lässt sich das ganze automatisiert als kreative Pause ausprobieren.

Meine, für die Einheit copy and remix im Kurs Kreatives Schreiben an der Uni übersetzte und leicht veränderte Anweisung lautete:

  1. Sie öffnen ein Programm, mit dem Sie Bildgestaltung machen können – Photoshop, Präsentationsprogramm im Office oder pixlr.com .
  2. Sie wählen ein Bild als Cover aus: Nehmen Sie das vierte Bild unter Entdeckungen der letzten 7 Tage bei Flickr.
  3. Nun brauchen Sie einen Namen für Ihre Band. Gehen Sie auf Wikipedia, suchen Sie sich die Sprache aus und nehmen Sie den Titel des ersten Zufallstreffers als Bandnamen.
  4. Als letztes braucht Ihr Debutalbum noch einen Titel. Den finden Sie bei www.quotationspage.com. Unter „zufällige Zitate“ wählen Sie die letzten vier oder fünf Wörter des allerletzten Zitats auf der Seite.
  5. Nun packen Sie alles in Ihrer Bilddatei zusammen und können das Ergebnis speichern, auf der Lernplattform oder im Netz hochladen.

So kreativ kann kopieren sein!

Write or Die – schneller Texte schreiben

Freewriting, Rohtexten, „Don’t get it right, get it written“ – viele Tipps zum Schreiben beruhen darauf, zunächst einmal Text zu produzieren, ohne Rücksicht auf Verluste, und danach zu sehen, was daran schon gelungen ist und wie es überarbeitet, verbessert und ergänzt werden kann. Die Software Write or Die soll dabei helfen.

Die Grundidee leitet sich aus der Lerntheorie ab: Langfristige, vage Belohnungen sind weniger hilfreich bei der Verhaltenssteuerung als kurzfristige, konkrete Bestrafungen. Will heißen: Wenn ich schreiben will, aber vorm Computer sitze und grüble statt zu tippen, passiert nichts schlimmes, außer dass ich halt hinterher ein blödes Gefühl habe, kein Text entsteht oder ich bei Texten, die ich zu einem bestimmten Zeitpunkt abgeben muss, später irgendwann unter Druck komme. So kennt wahrscheinlich jeder, der schreibt, die Situation nicht wirklich voranzukommen.

Bei Write or Die helfen negative Konsequenzen, im Schreibfluss zu bleiben. Es gibt das Programm als kostenlose Online-Version, die ich ausprobiert habe, sowie mit zusätzlichen Features als Download für den Desktop und als App für das iPad. So gehts:
Zuerst legt man die eigenen Schreibziele fest: X Wörter in Y Minuten. Daneben kann die Härte der Konsequenzen und die Dauer der Gnadenfrist in drei Stufen gewählt werden. Nach Ablauf der Frist – ein, zwei bis ungefähr zehn Sekunden – wird zunächst der Hintergrund von weiß über rosa knallrot. Danach stehen zur Wahl 1. eine freundliche Erinnerung weiter zu schreiben, 2. schlimme Musik, die erst endet, wenn man weiter tippt, oder 3. die Kamikaze-Version, dass sich der Text von hinten nach vorne selbst wieder löscht. Das wirkt.

Im Selbsttest merke ich, wie ich hektisch werde. Bloß nicht zurückschauen, weiter tippen, was immer kommt! An sich, das bemerke ich später, muss ich nicht hektisch in die Tasten hauen, es reicht beständig am Schreiben dran zu bleiben. Sogar das automatische Löschen von Tippfehlern ist kein Problem, Hauptsache der Schreibfluss versiegt nicht.
Auch wenn ich ruhiger schreibe, beschleunigt sich mein Schreiben. Das Runterzählen der Zeit und Hochzählen der Wörter wirkt jenseits der Konsequenzen motivierend. Und vor allem unkonzentriertes Abschweifen der Gedanken, bei dem die Finger das Schreiben aufhören, oder Ablenkung – nachlesen, nachschlagen, E-Mails überprüfen, Tee kochen – wird vermieden. Write or Die gesteht mir eine Pause zu, während der die Zeitzählung stoppt, danach läuft es einfach weiter. So kann es helfen, kurze (10 – 15 Minuten), aber intensive Schreibeinheiten zu gestalten. Dann werde ich von dem Programm sogar belohnt: 319 Wörter in 10 Minuten. Ich bin stolz auf mich und habe Lust, gleich weiter zu schreiben.