Hinterher um vorne dabei zu sein?

Ein gutes hat die Entscheidung, beim Newcomer-Slam dabei zu sein, schon gehabt: Schon lange habe ich nicht mehr so viel geschrieben wie in der letzten Woche. Nur für den Blog hat es kaum noch gereicht.

Nun habe ich es so weit gebracht, dass ein zweiter Text fertig ist, auch die Performance habe ich schon probiert. Ich bin also gerüstet, kann, wenn ich darf, zwei Runden lesen und habe sogar noch einen dritten Text in petto, sollte die Stimmung so sein, dass mir nach anderem ist. Jetzt heißt es nur noch, das Wochenende zu überstehen, ohne vor Aufregung tot umzufallen.

Ihr werdet sehen.

Slammerin?

Gestern habe ich mich festgelegt: Ich mache beim Einsteiger-Slam – oder Newcomer-Slam, wie er wohl heißen soll – mit. Deshalb konnte ich auch nichts schreiben 😉 , denn ich musste zum Treffen gehen, Texte hören, Feedback geben – ja, ja, ich hätte auch was lesen können, hätte ich denn was geschrieben.

Mit auf der Bühne stehen habe ich schon öfters in meinem Leben geliebäugelt, Texte schreiben hat viel mit Gehörtwerden-Wollen zu tun, zumindest bei mir. Deshalb ist ein Poetry Slam nur konsequent. Auf der anderen Seite: Dieses Wettbewerb-Ding, bei dem am Ende der gewinnt, der die meisten möglichst flachen Lacher erzeugen, steht der Kreativ-Schreiben-Philosophie komplett entgegen. Oder ist dies ein Vorurteil?

Ich werde es sehen. Ich habe ja gesagt, nun bin ich dabei. Und muss was schreiben. Damit ich gerüstet bin, sollte ich in die Finalrunde kommen. Zwei Wochen Zeit … An die Tasten!

Und ob und wie mein Slammerinnen-Leben weitergeht, berichte ich dann.